Ratgeber

Verkaufsautomat aufstellen

Einen Verkaufsautomaten aufzustellen braucht in Deutschland eine Gewerbeanmeldung, die Zustimmung des Grundstückseigentümers und je nach Sortiment weitere Erlaubnisse. Auf öffentlichem Grund ist die Aufstellung in vielen Städten ausgeschlossen, auf Privatgrund entscheidet der Eigentümer. Wer nur die Fläche stellt und den Automaten von einem Betreiber bespielen lässt, hat mit all dem nichts zu tun.

Automercator, MCE GmbH · Stand 17.09.2026

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Zwei Wege, ein Automat

Es gibt zwei Varianten, und sie unterscheiden sich in fast allem. Entweder du kaufst den Automaten und betreibst ihn selbst. Dann gehören Anschaffung, Genehmigungen, Einkauf, Nachfüllen und Technik dir. Oder du stellst nur den Platz und ein Betreiber macht den Rest. Dann bleiben die Pflichten beim Betreiber und du bekommst eine Beteiligung am Umsatz.

Welcher Weg der richtige ist, hängt davon ab, wie viel Zeit du hast. Der eigene Automat ist ein Nebengeschäft mit Buchhaltung, Einkauf und Fahrten zum Nachfüllen. Die Fläche zu stellen kostet dich nach dem Aufbau praktisch keine Zeit mehr.

 Selbst betreibenFläche stellen
Anschaffungdu kaufst oder least den Automaten0 Euro
GewerbeAnmeldung nötigläuft über deinen bestehenden Betrieb
Genehmigungendeine SacheSache des Betreibers
Waredu kaufst ein und füllst nachkommt vom Betreiber
Technikdu organisierst ReparaturenBetreiber
Laufende KostenWare, Strom, Wartung, VersicherungStrom, rund 30 Euro im Monat
Ertragder ganze Rohertrag, abzüglich aller KostenBeteiligung am Umsatz

Was du regeln musst, wenn du selbst betreibst

Gewerbe anmelden

Automaten aufzustellen ist ein Gewerbe. Die Anmeldung läuft über das Gewerbeamt deiner Stadt. Finanzamt und IHK melden sich danach von allein bei dir, das musst du nicht separat anschieben. So beschreibt es das Existenzgründungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums.

Der Standort entscheidet, ob du überhaupt darfst

Auf Privatgrund genügt die Zustimmung des Eigentümers. In deinem eigenen Laden brauchst du also niemanden zu fragen, sofern dein Mietvertrag nichts anderes sagt.

Öffentlicher Grund ist eine andere Sache. München schließt Verkaufsautomaten auf öffentlichen Straßen, Wegen, Plätzen und in Grünanlagen über die Sondernutzungsrichtlinie komplett aus. Andere Städte regeln das in eigenen Satzungen, mal strenger, mal lockerer. Ein Anruf beim Ordnungsamt klärt das in fünf Minuten und spart dir den Aufbau einer Maschine, die danach wieder weg muss.

Das Sortiment bestimmt den Papierkram

Verkaufst du Lebensmittel, musst du dich nach § 14 Abs. 3 GewO als Lebensmittelunternehmen registrieren lassen. Bei zubereiteten Lebensmitteln kommt ein Gesundheitszeugnis vom Gesundheitsamt dazu. Bei Alkohol gelten die Altersgrenzen nach § 9 JuSchG, und wenn Kunden vor Ort öffnen und trinken, brauchst du eine Schankerlaubnis nach § 3 GastG.

Rauch- und Lifestylezubehör wie Papers, Grinder, Filter und Aufbewahrung fällt unter keine dieser Vorschriften. Das ist einer der Gründe, warum wir mit diesem Sortiment arbeiten.

Ladenschluss gilt für Automaten nicht

Warenautomaten sind vom Ladenschluss ausgenommen. Genau darin liegt der Ertrag. Um drei Uhr nachts, wenn jeder Späti im Umkreis zu hat, verkauft die Maschine weiter. An einem Standort mit Nachtbetrieb passiert ein guter Teil des Umsatzes in den Stunden, in denen niemand hinter einer Theke steht.

Der Weg über Automercator

Wir stellen dir einen CanWe420-Automaten auf. Du zahlst keinen Kaufpreis, keine Miete und keine Wartungsgebühr. Deine einzige laufende Position ist der Strom, etwa 30 Euro im Monat. Dafür bekommst du eine monatliche Beteiligung am Umsatz.

Der Automat bleibt unser Eigentum. Aufbau, Anschluss, Technik, Reparaturen und Nachschub laufen über uns. Beim Nachfüllen gibt es zwei Möglichkeiten: entweder du machst es selbst, das ist in zwei Minuten erledigt und wir zeigen es dir, oder wir übernehmen es.

Ein Punkt, den viele übersehen: die Umsatzbeteiligung ist eine Betriebseinnahme. Sie gehört in deine Buchhaltung. Du bekommst von uns eine Abrechnung, mit der dein Steuerberater direkt arbeiten kann.

Was bringt so ein Automat ein?

Eine Pauschalzahl wäre gelogen. Was am Ende auf der Abrechnung steht, hängt an drei Größen: wie viele Leute den Automaten sehen, wie oft davon jemand kauft, und was pro Kauf im Fach liegt. Die dritte Größe kannst du an unseren Preisen ablesen. Ein Rolling Paper bringt 3,60 Euro Umsatz, ein Aktivkohlefilter 8,90 Euro, ein Aufbewahrungsglas 36,90 Euro. Ein Standort mit vielen kleinen Käufen sieht also ganz anders aus als einer, an dem regelmäßig die teuren Artikel gehen.

Deshalb nennen wir im ersten Gespräch keine Zahl, bevor wir den Standort kennen. Wir fragen nach Öffnungszeiten, Gastzahlen und danach, wer bei dir reinkommt. Daraus lässt sich eine Spanne ableiten, die auch hält. Anbieter, die dir vorab mehrere Hundert Euro garantieren, ohne deinen Laden gesehen zu haben, raten.

Was wir sagen können: wir bauen das Netz gerade auf, unsere ersten Standorte gehen jetzt an den Start. Belastbare Erfahrungswerte aus dem eigenen Betrieb haben wir deshalb noch nicht, und wir tun auch nicht so. Trägt sich ein Standort nach ein paar Monaten nicht, bauen wir den Automaten wieder ab. Das ist für beide Seiten billiger als eine Maschine, die ein Jahr lang Strom zieht und nichts verkauft.

Kennst du einen Platz, an dem einer stehen sollte?

Du musst den Standort nicht selbst haben. Wenn du uns einen vermittelst und wir dort einen Vertrag abschließen, bekommst du 250 Euro überwiesen. Ausgezahlt nach Vertragsunterzeichnung, ohne Kleingedrucktes. Mehr dazu steht auf der Startseite unter Empfehlungsprämie.

Welche Standorte funktionieren

Entscheidend sind zwei Dinge: wie viele Leute täglich vorbeikommen, und ob sie in einer Stimmung sind, in der sie etwas mitnehmen. Eine Bar um Mitternacht schlägt ein Bürogebäude am Dienstagmorgen deutlich.

Technisch brauchst du eine freie Stellfläche an einer Wand und eine Steckdose in Reichweite. Steht der Automat im Blickfeld der Kasse, verkauft er spürbar mehr, weil Leute ihn beim Bezahlen sehen. Eine Übersicht aller Standorttypen findest du auf der Startseite.

Was im Automaten steht

Befüllt wird mit der Eigenmarke CanWe420 aus Würzburg. Rolling Paper für 3,60 Euro, Grinder aus Holz für 3,80 Euro, Aktivkohlefilter für 8,90 Euro, Aufbewahrungsglas für 36,90 Euro. Dazu Hanf-Energydrinks, Cannabis-Eistee und Hanf-Snacks.

Alles legales Rauch- und Lifestylezubehör der Klasse 34, in Deutschland frei verkäuflich. Keine CBD-Blüten, keine Substanzen. Die Zusammenstellung passen wir an deinen Standort an, in einem Headshop steht anderes im Fach als in einer Bar.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Genehmigung, wenn der Automat in meinem Laden steht?

Für die Fläche in deinen eigenen Räumen brauchst du keine zusätzliche Erlaubnis. Du entscheidest als Inhaber oder Mieter selbst, was bei dir steht. Bei einem Mietobjekt lohnt ein Blick in den Mietvertrag, manche Verträge regeln das Aufstellen fremder Geräte.

Darf ein Verkaufsautomat auf dem Gehweg stehen?

Meistens nicht. München zum Beispiel schließt Automaten auf öffentlichen Straßen, Wegen, Plätzen und in Grünanlagen über die Sondernutzungsrichtlinie aus. Jede Stadt regelt das in einer eigenen Satzung, die Auskunft gibt das Ordnungsamt.

Gilt für Verkaufsautomaten der Ladenschluss?

Nein. Warenautomaten sind vom Ladenschluss ausgenommen und dürfen rund um die Uhr verkaufen. Das ist der Grund, warum Automaten an Standorten mit Nachtbetrieb besonders gut laufen.

Muss ich die Umsatzbeteiligung versteuern?

Ja. Die monatliche Beteiligung ist eine Betriebseinnahme und gehört in deine Buchhaltung. Du bekommst von uns eine Abrechnung, mit der dein Steuerberater arbeiten kann.

Was kostet mich der Automat im Monat?

Nur den Strom, rund 30 Euro. Anschaffung, Aufbau, Wartung und Nachschub trägt Automercator. Es gibt keinen Kaufpreis und keine Miete.

Wie lange dauert es von der Anfrage bis zum Aufbau?

Nach deiner Anfrage melden wir uns für ein kurzes Gespräch und schauen uns den Standort an. Passt beides, folgt der Aufbau. Den genauen Termin stimmen wir mit dir ab, der Automat wird angeschlossen und befüllt geliefert.

Passt dein Laden dazu?

Schreib uns kurz, was für ein Standort das ist und wie viel dort los ist. Wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung.

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